Kurz gesagt: Kalk im Boiler kostet Energie und verkürzt die Lebensdauer. Typische Anzeichen sind Knacken und Rauschen beim Aufheizen, längere Aufheizzeiten und weniger Warmwasser. Entkalken hilft nur kurzfristig, dauerhaft hilft ein Kalkschutz an der Hauptleitung.
Woran erkenne ich Kalk im Boiler?
- Knacken, Knistern oder Rauschen während des Aufheizens
- Das Wasser wird langsamer warm oder nicht mehr richtig heiß
- Weißer Belag oder kleine Kalkbrocken im Duschsieb und in den Perlatoren
- Höherer Stromverbrauch ohne erkennbaren Grund
Warum kostet Kalk Energie?
Kalk legt sich wie eine Isolierschicht um den Heizstab. Die Wärme kommt schlechter ins Wasser, der Boiler muss länger heizen. Laut BWT können bereits zwei Millimeter Kalkschicht den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent erhöhen. Dazu kommt: Ein verkalkter Heizstab überhitzt leichter und fällt früher aus.
Entkalken oder vorbeugen?
Ein Boiler lässt sich entkalken, das ist aber aufwendig und hält nur, bis sich die nächste Schicht gebildet hat. Sinnvoller ist es, den Kalk gar nicht erst entstehen zu lassen. Dafür gibt es zwei Wege:
- Evodrop ohne Salz: Der Kalk wird mit einer Apfelsäure-Technologie gebunden. Bei einem Boilertest in Anlehnung an das DVGW-Arbeitsblatt W 512 war der Heizstab nach 21 Tagen laut Hersteller praktisch frei von Kalk. Mehr zu Evodrop und UMH
- Klassische Salzanlage: Ein Ionentauscher entzieht dem Wasser Calcium und Magnesium und macht es sehr weich. Mehr zu Salzanlagen von SYR und BWT
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Häufige Fragen
Wie oft sollte man einen Boiler entkalken?
Das hängt von der Wasserhärte ab. Bei hartem Wasser setzt sich schnell wieder Kalk ab. Ein Kalkschutz an der Hauptleitung verhindert, dass es überhaupt so weit kommt.
Wie viel Energie kostet Kalk im Boiler?
Laut BWT können schon zwei Millimeter Kalkschicht den Energieverbrauch um bis zu 20 Prozent erhöhen.
Schützt Evodrop auch den Boiler?
Ja. Evodrop wird an der Hauptleitung eingebaut, damit fließt geschütztes Wasser in den Boiler. Laut Hersteller liegt die Kalkschutzrate bei bis zu 94 Prozent.
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